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Chemismus der Minerale - Steine

Da Minerale in erster Linie kristalin sind und durch chemische Reaktionen gebildet werden, ist für ihre systematische Einteilung ein "CHEMISCH - KRISTALL - STRUKTURELLES EINTEILUNGSPRINZIP"

zweckmäßig.

 

Diese systematische Einteilung erfolgt nach der von Karl Hugo Strunz (* 24. Februar 1910 in Weiden in der Oberpfalz; † 19. April 2006 in Unterwössen) 1941, erstmals vorgenommenen Nomenklatur, die heute noch internationale Gültigkeit hat.

 

Dabei wird das Prinzip der Strukturtypen mit den chemischen Prinzip in Einklang gebracht und die Mineralklassen in Abteilungen eingeteilt:


Systematik der Minerale nach Strunz 8. Auflage (vor 2001)

ANMERKUNG:

 

Gemessen an der Anzahl der Arten des Tier,- und Pflanzenreiches ist die Anzahl der exakt definierten Mineralarten vergleichsweise gering.

 

Insgesamt gibt es heute ca. 2100 Mineralarten, wobei jährlich etwa 10 bis 20 wohldefinierte neue Minerale enteckt und beschrieben werden.